Interview mit Eröffnungsleser Jörg Albrecht
txt: Jahn Brandt nennt dich einen »jungen Verstörer«. Ist es das was du willst, nämlich verstören?
Albrecht: Verstörung ist doch gut, das heißt ja nicht,
daß man jemanden in Abgründe wirft, sondern daß sich irgendetwas tut.
Ich will lieber verstört, irritiert & überfordert werden, als in einer Starbucks-Wohlfühlwelt das Ende dieses Planeten zu erwarten. Dann doch lieber etwas machen, damit die Nervenzellen always-on sind, aktiv, um auch zu sehen, wo alles Verstörende, Verworfene durch politische Machtprozesse ausgeschlossen wird.